30.07.2010 » Trebur Open Air 2010 - Rückblick
Die Party zum 18. Geburtstag soll meist etwas ganz Besonderes werden. Die Planung und die Auswahl des stattfindenden Programms muss also stimmen. Vom 30. Juli bis 1. August ist es dann beim 18. Trebur Open Air soweit. Die Gäste sind zahlreich und voller Spannung erschienen, frisch geduscht und die Zelte bereits aufgebaut, warten sie vor dem Einlass des Geländes. Wie es dieses Jahr wohl werden wird?
Die ersten Bändchen verteilt, schnell noch durch die Sicherheitskontrolle (mitgebrachte Getränke, Spiegelreflexkameras ohne Fotoausweis - puh, noch mal Glück gehabt - oder gar Waffen haben keine Chance) und auf ins Getümmel!
17.15 Uhr startet das Programm bereits mit der Kapelle Ostermann, gewohnt unterhaltsam, auf der Club-Bühne. Und man mag es kaum glauben, aber genau so geht es auch in den kommenden Stunden weiter und weiter und weiter und... bis Sonntagnacht. Wie so oft ist für Stimmung, beste Laune und gute Musik gesorgt.
Außerdem muss auch die Verpflegung vor Ort thematisiert werden, "Dönermann", Pasta-Stand, Pommes-Bude, Asia-Imbiss,... braucht der Mensch noch mehr? Nein, wir haben in den letzten drei Jahren alles getestet und sind 2010, nach Auswertung der Ergebnisse, der Meinung, dass (mit sehr knappem Vorsprung) der Stand "Zum goldenen Hirsch" mit seiner "Pasta der Woche" das Rennen macht - Fusilli mit Spinat & Champignons, lecker.
Nun zurück zur musikalischen Unterhaltung in Trebur, denn die ist auch in diesem Jahr äußerst abwechslungsreich gewählt. Wobei der größte Anteil dem Rock und Metal gilt, wie es beispielsweise der Headliner des Samstagabends, Caliban (als Ersatz für die verletzten Ill Niño) unter Beweis stellt, wo die erste Reihe mit Ohrstöpseln von der Security versorgt werden muss und das nicht ohne Grund.
Aber auch Jaya the Cat mit ihrer Mischung aus Reggae, Ska und Rock sorgen für eine tanzende Masse am frühen Abend. Für die meiste Bewegung und Action auf der Bühne, was letztendlich auch alle vor der Bühne in Tanzlaune bringt, sind allerdings Boppin'B mit ihren Stücken aus einer Mischung von Rock und Rockabilly zuständig - da steht schnell mal die Pyramide aus drei Musikern auf der Hauptbühne.
Für die größte Überraschung des Wochenendes sorgen dann aber ganz andere, eher unbekannt und von vielen noch nie gesehen, She's all that. Vier Menschen in Overalls und Alt-Herren-Gummimasken singen zu Elektro... und der Front"mann" klingt irgendwie weiblich. Bei einer Menge Nebel, angsteinflößenden Gesichtsausdrücken (bedingt durch die Masken) und Schwarzlicht fühlt man sich bereits nach den ersten Sekunden wie bei einer Geisterbahnfahrt, und bis zuletzt ist das mulmige Gefühl nicht weg. Aber gebannt von all diesen Eindrücken bleibt man bis zuletzt vor dieser Bühne und tanzt was das Zeug hält. Unfassbar.
Nun kommen wir also zu einem Fazit welches, wie bereits 2009, sehr positiv ausfällt. Vielleicht war das zu erwarten, aber eine gute und abwechslungsreiche Auswahl der Musiker, eine reibungslose Organisation und genug leckere Verpflegung zahlen sich schließlich aus und lassen alle Besucher das Festival in vollen Zügen genießen. Gerne wieder!
Datum & Location
| Datum: | vom 30.07 um 17:00 Uhr bis 01.08.2010 |
|---|---|
| Ort: | 65468 Trebur |
| Straße: | Astheimer Straße 88 |
| Linie: | 22, 24 |
| Haltestelle: | Trebur |
