05.08.2011 » TOA 2011 - Rückblick
Donnerstag (4.8.) Zeltplatz Trebur: Die Wiese ist am Abend bereits gut gefüllt und somit finden wir bereits an dieser Stelle eine Antwort auf die Frage mit dem Wetter. Es interessiert absolut niemanden ob es regnet oder stürmt, denn es ist Festivalzeit.
Somit beginnt das Festival, wie kann es anders sein, gut gelaunt und dieses Jahr eben sicherheitshalber mit Regenjacke/-cape im Gepäck. Das musikalische Programm reicht auch 2011 von Rock bis Pop über Hip Hop und Spaß mit Gitarre, bis hin zu zahlreichen anderen Mischungen – alles was die Instrumente so hergeben.
So wundert es auch niemanden als am Freitagabend unter lautem Geschrei zunächst Callejon dafür sorgen, dass den Besuchern die Boxen um die Ohren fliegen und im Anschluss auf der kleinen Bühne (die in diesem Jahr eine stattliche Größe erreicht hat) alle zu Beat!Beat!Beat! Pop-Songs fröhlich mitsingen. Den Höhepunkt bilden allerdings dann doch die Headliner (wie der Name es vermuten lässt), Royal Republic aus Schweden. Selbigen ist der Spaß am Auftritt deutlich anzumerken und natürlich überträgt sich diese Freude auch auf sämtliche Besucher, die den Abend schließlich mit Balkan-Sounds von La Bolschevita (ja, die aus dem Wiesbadener Schlachthof Programm) ausklingen lassen.
So gut der Freitag beginnt, soll es auch am restlichen Wochenende weiter gehen. Auch wenn das Wetter zumindest am Samstag seinen Tiefpunkt erreicht hat – dann eben Tanzen im Regen mit Rock’n'Roll, Hardcore, Punk und Hip Hop von Kiemsa und Hardcore/Reggae von Skindred aus Großbritannien.
Tja und wie schafft man es als Veranstalter, dass auch das Publikum ohne Campingfreude an einem Sonntag erscheint? Richtig, man toppt noch einmal das Programm der Vortage und lädt Bands wie Bakkushan (deren Titel „Baby, du siehst gut aus!“ Programm zu sein scheint) und Blumentopf ein. Aber zum Beispiel auch Boy Hits Car, extra aus Los Angeles angereist, wissen mit Alternative Rock zu überzeugen.
Insgesamt erscheint so ein Nachbericht über ein Festival meist ein wenig unspektakulär im Vergleich zu dem, was man tatsächlich vor Ort erlebt. Das Gefühl von drei Tagen schlafen im Zelt, aufwachen mit Gegröle von Nachbarn, Duschen im Schwimmbad (Becken oder Dusche, egal) und musikalische Beschallung von früh bis spät… irgendwie muss man es erlebt haben. Aber für alle die es dieses Jahr noch nicht geschafft haben, gibt es ja noch Fotos vom Trebur Open Air Team (in ein paar Tagen) an dieser Stelle und natürlich auch von uns, hier.
Datum & Location
| Datum: | vom 05. bis 07.08.2011 |
|---|---|
| Ort: | Trebur |
