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08.09.2011 » Alles so Walhalla mit Clickclickdecker & Petula

Am 8.9. war die Welt im Walhalla noch in Ordnung... mit Rettich und Gesundheitstipps durch den Abend mit Petula und Clickclickdecker. Zuvor ein Gespräch mit Kevin Hamann und Sebastian Cleemann. Bilder gibt's auch.

Wie lange braucht ein Wiesbadener Pizzamann wohl für vier Pizzen, die so nicht auf der Karte stehen? Das haben Kevin Hamann (Clickclickdecker), Sebastian Cleemann (Petula) und ich mal ausprobiert und u.a. über die Anfänge von Daniel Aminati im Fernsehgeschäft, Romantik an Regentagen und echten Rock'n'Roll gesprochen.

Zuvor aber ein kleiner Rückblick auf das am Abend stattfindende Konzert im Wiesbadener Walhalla Spiegelsaal. Innenstadt, 8.9., 20 Uhr, immer der Katze nach, 1. Stock - Stuck, Spiegel und Stühle für alle.

Petula beginnt und erinnert mit seiner Musik - irgendwas zwischen Gitarre und Geräuschen vom Rechner - und seiner Art sich zu bewegen, hin und wieder an die Anfänge von Robocop Kraus, aber auch nur ein bisschen. Schließlich bleibt doch offen, was der ausverkaufte Saal da nun zu hören bekommen hat. Zumindest erweckt der Schlussapplaus den Eindruck die meisten kämen wieder um den Künstler dessen Konzerte sich laut indiepedia.de "durch große Unsicherheit und den Künstler oft selbst überraschenden Loopergebrauch [auszeichnen]" ein weiteres Mal zu sehen. Denn fasziniert hat es am Ende doch, was Petula da so an Freiheit auf die Bühne wirft.

Punkt 21 Uhr betritt Kevin Hamann begleitet von Oliver Stangl die Bühne. Die beiden schaffen es in gut 1 1/2 Stunden Auftritt den Eindruck zu hinterlassen, man habe den Spiegelsaal im Walhalla bloß für solche Konzertabende erdacht. Auf einem bequemen Stuhl sitzend (entgegen jeder normalen Konzert-Tanz-Situation) sieht man vor sich zwei Menschen die unter einem riesigen Kronleuchter, zwischen weinroten Wänden und einer Menge Stuck ihre Lieder spielen und am liebsten gar nicht mehr gehen mögen. Zwischendurch, aufgrund der leichten Erkältung seitens Herrn Hamann, gibt es Gesundheitstipps und Rettich für alle. Letztendlich verlässt man am Ende den Saal mit einem Gefühl das man sonst wohl nur nach der Hühnersuppe von Mutti und dem Aufschlagen der Apothekenrundschau verspürt, beruhigt und glücklich mit direktem Weg zum Bett. Eben echter Rock'n'Roll.

Die nächsten Termine:

•11.09. Magdeburg – Riff
•12.09. Köln – Subway
•13.09. Künzelsau – Kino Prestige
•14.09. Jena – Rosenkeller
•15.09. Erlangen – E-Werk
•16.09. Bielefeld – Kamp
•17.09. Potsdam – Waschhaus
•09.11. Würzburg - Cafe Cairo
•10.11. Freiburg - Cafe Atlantik
•11.11. Oberhausen - Druckluft
•12.11. Flensburg - Volxbad

Geht hin, ist schön.

Im Vorfeld an das Konzert in Wiesbaden hatte mainmove (Anna) die Möglichkeit mit Clickclickdecker (Kevin) und Petula (Sebastian) für exakt 37 Minuten und 10 Sekunden, denn so lange dauerte die Pizzabestellung für alle Beteiligten, über diverse lebenswichtige Dinge zu sprechen. Aber lest selbst...

Für wessen Musik würdest du niemals Geld ausgeben?
Kevin: Weiß ich gar nicht, ich glaube ich würde höchstens kein Geld für Musik von irgendwelchen Nazi-Bands ausgeben.

Letztes Reiseziel?
Sebastian: Göttingen, Wiesbaden (lacht). – Kevin: Was für ein Zufall, meins auch das ist ja verrückt. – Sebastian: Mein letztes Reiseziel war Hartmannsdorf, das war sehr sehr schön. Wobei ich sagen muss, dass dieses Mal im Gegensatz zu meinen letzten Aufenthalten sehr viel Trubel war. In den vier Tagen die wir da waren sind mindestens fünf Leute an unserem Haus vorbei gelaufen! Das war ungewöhnlich. – Kevin: Werdet ihr nochmal hinfahren? – Sebastian: Mit Oliver Stangl vielleicht noch. – Kevin: Und was ist da dann wenn nochmal so viele Leute vorbei kommen? – Sebastian: Ja dann müssen wir mal gucken.

Für welche Musik hast du zuletzt Geld ausgegeben?
Kevin: Warte mal… also das letzte Album was ich mir gekauft hab war Love and other planets von Adem, als LP, habe ich letzte Woche gekauft.

Mein erstes Konzert als Besucher?
Sebastian: Ich glaube Gerhard Schöne im Kleist-Theater in Frankfurt Oder. Da hatte mich meine Mutter hingebracht weil der immer so schöne Kinderlieder schreibt. Und es war sehr toll, ich erinnere mich noch an einzelne Momente (lacht).

Was verärgert dich?
Kevin: Mich hat verärgert, dass die Adem Platte dich ich letzte Woche gekauft habe, die ich über so einen Amazon Zweitanbieter gekauft habe der einen Plattenladen hat, also ich glaube die haben die schon mal gewaschen. Ich weiß nicht ob ihr das kennt, man kann ja Vinylscheiben waschen. Ich bin der Meinung, dass das nicht unbedingt dem Sound zugutekommt sondern ihn eher verunreinigt. Man bräuchte dafür dann einen besonderen Plattenspieler, den habe ich aber leider nicht. Das hat dann also geknistert wie sau und das ärgert mich. [...]

Musik während der Pubertät?
Sebastian: Ich habe mir in der Zeit, also die die man gemeinhin unter Pubertät zusammen fasst, knapp 20 Bands ausgedacht und dafür Texte geschrieben und Plattencover gestaltet für Platten die ich natürlich nie aufgenommen oder veröffentlicht habe. Außerdem habe ich viel von Ton, Steine, Scherben gehört, Tom Waits, solche Sachen… und Die fantastischen Vier habe ich gehört, bis heute so die Mischung. [...]

Letzter Kinofilm?
Kevin: Das war der neue Woody Allen. Midnight in Paris. – Anna: War er gut oder eher schlecht? – Kevin: War ein schwacher Woody Allen aber ne gute Unterhaltung. Und ich mag den Owen Wilson auch total gerne. – Sebastian: Ich glaube ich habe noch keinen seiner letzten Filme gesehen. Ich glaube Schmalspurganoven war der letzte.

Womit tut man dir einen Gefallen?
Sebastian: Kurze Rückenmassage. So kurz, wenn jemand an einem vorbei geht… schön. – Kevin: Wie, wenn du einfach so an einem vorbei gehst dann einfach den Rücken… - Sebastian: …naja jetzt nicht bei jemand völlig Fremden. – Kevin: Ich hatte zuletzt ne Rückenmassage von meiner Mutter und meine Freundin auch… am Montag. – Sebastian: Ja, da bin ich jetzt ein bisschen neidisch. Ich mache immer nur meine eigenen Rückenübungen. – Kevin: Ja die mache ich auch morgens. Da wart ihr heute Morgen ja nicht da. Da wart ihr beim Frisör. Total Rock’n’Roll, ich hab Sina geschrieben, ja die anderen sind beim Frisör, Olli ist spazieren und kauft Blumen und ich mach hier meine Rückenübungen auf’m Klo (lacht). Echt super.

Das nächste Konzert das ich besuchen werde?
Weiß ich noch gar nicht. Also außer heute Abend Petula… vielleicht noch auf dem Reeperbahnfestival am Ende des Monats in Hamburg. Und da spielen Turbostaat am gleichen Abend und auf der gleichen Bühne wie The Get Up Kids, da hab ich Bock drauf.

Was liest du?
Sebastian: Ich mache es immer so, dass ich auf Tour ein Buch mitnehme, dass ich schon immer lesen wollte aber nie gemacht habe und dann lese ich das nicht sondern kaufe mir irgendwo ein Neues. Und heute habe ich mir [Jochen] Schmidt liest Proust gekauft. – Kevin: Also jemand anderes liest in dem Buch und liest dann aus diesem Buch vor? – Sebastian: Ja er hat über ein Jahr oder so Auf der Suche nach der verlorenen Zeit gelesen, jeden Tag zwanzig Seiten, und dabei dann über sein Leseerlebnis geschrieben und das gleichzeitig mit dem was so in seinem Leben passiert zusammen aufgeschrieben.

Wann und zu was tanzt du?
Sebastian: Ich habe gestern getanzt im Backstage und dabei Klavier gespielt. Und auch sonst zu allem und immer. Manchmal auch zu ner Melodie im Kopf durch die Fußgängerzone aber dann mache ich natürlich relativ kleine und unauffällige Tanzbewegungen. Nur ein wirklicher Kenner erkennt dann, dass ich wirklich tanze!

Mein letztes besuchtes Konzert?
Kevin: Das war Petula gestern und davor Sebadoh im Knust in Hamburg. Das war mein erstes Reunion-Konzert überhaupt, ich habe mich immer verweigert auf irgend so was wie die Dixies Reunion zu gehen oder so aber Sebadoh konnte ich irgendwie nicht sein lassen. Das war ganz hervorragend, die drei alten Herren haben zwei Stunden lang alles runter gespielt mit viel Freude und ich kannte nur zwei Lieder nicht. Ansonsten habe ich alles mitsingen können und habe die ganze Zeit getanzt und habe mich gefreut wie so ein kleines Kind. Das fand ich super.

Welche Fähigkeit hättest du gerne?
Sebastian: Das klingt jetzt kokett aber ich würde wirklich gerne halbwegs virtuos Gitarre spielen können. Also so ne Melodie im Kopf haben und die dann ohne auch nur ein einziges Mal daneben zu greifen oder abzurutschen umsetzen können. – Kevin: Er kann total gut Gitarre spielen. – Sebastian: Ich kann relativ gut Gitarre spielen aber es hält sich in Grenzen und manchmal geht’s halt nicht so schnell. Davon abgesehen würde ich sehr gerne die deutsche Gebärdensprache sprechen können. Also Gebärden können. [...]

Wer oder was beeindruckt dich?
Kevin: Das virtuose Gitarrenspiel von Sebastian Cleemann beeindruckt mich wie Sau.

Aktuelles Top-Album im Autoradio?
Kevin: Im Autoradio? – Sebastian: Ja im Autoradio. – Kevin: Ohje, du spielst die immer so schnell durch, das wird schwierig. – Sebastian: Ich höre sehr gerne die neue Jan Driver im Autoradio. Das ist ein cooler Typ aus Berlin der auch Musik in einer Band, in der ich auch spiele, produziert. Und der hat eine Techno Platte aufgenommen, die keine Techno-Platte ist und die gefällt mir richtig gut. Ist ein bisschen stumpf aber irgendwie geil stumpf.

Was möchtest du in diesem Jahr noch erledigen?
Kevin: Heute Petula angucken (lacht). – Anna: Also du darfst keine Fragen mehr beantworten. – Kevin: Warum? – Anna: Wenn du jetzt jedes Mal Petula antwortest. – Kevin: Okay. Ich werde nochmal nach Berlin fahren um meine Großeltern zu besuchen und sonst weiß ich auch nicht… ich nehme mir gerne nicht so viel vor. Dieses Jahr ist ja schon fast vorbei. – Anna: Ja, wir haben ja quasi schon Weihnachten. – Kevin: Ach doch, ich will noch einen Kaffee mit Sven Regener trinken. Das ist mir noch eingefallen (grinst).

Welchem Bedürfnis gehst du mehrmals die Woche nach?
Kevin: Also diese Woche vor allem Petula anhören und ansonsten… - Anna: Also ich glaube ich schreibe nachher einfach nichts auf. Ich schreibe einfach Petula hin und setze einen Link auf deine Seite. – Kevin: Also mehrmals die Woche ist schwierig, da zählen ja die ganz normalen Bedürfnisse nicht. Ich könnte nur so Sachen sagen die ich einmal die Woche mache. Aber das darf ich ja nicht. – Anna: Dann ist das bestimmt auch gar nicht spannend. Das interessiert mich auch gar nicht. Nächste Frage! – Kevin: (lacht).

Wann gibt’s ein neues Album?
Sebastian: 2012 gibt’s ein neues Album. Ich werde im Herbst ein neues Album aufnehmen oder zumindest einige Lieder, unterstützt von Oliver Stangl. – Kevin: Oliver Stangl! – Sebastian: Oliver Stangl, Spitzentyp. - Anna: Oliver Stangl. Wo ist der eigentlich? – Kevin: Oliver Stangl? Der ist gerade oben [im Walhalla] und unterstützt Benjamin beim Aufbau. – Sebastian: Und ich glaube das wird sehr schön. Ich glaube die Lieder die bereit stehen sind ganz gut. Und das kommt dann irgendwann 2012, wenn das keiner rausbringen will, dann mache ich das selbst. – Anna: Und bei dir auch? – Kevin: Ich werde mich mit Oliver Stangl treffen Ende des Jahres, um mit ihm zu besprechen wie es bei uns weiter geht.

Dein erster Auftritt?
Kevin: Mein erster Auftritt mit Band war 1995 im Speicher in Husum. Aber mein erster Auftritt als Clickclickdecker war glaube ich 2003 und ganz alleine war dann 2004. So war‘s. Und dein erster Auftritt? Also wir stellen uns die Fragen jetzt mal gegenseitig… - Sebastian: Mein erster Auftritt war glaube ich 1993 in meiner Schule. Da war so ein Projekttag und es war dann so, dass wir zwei oder drei Lieder gespielt haben. Ein Freund von mir hat irgendwie live Geräusche gemacht und ich habe dazu Texte deklariert. Das war mein erster Auftritt, war witzig. – Anna: Waren auch Leute da? – Sebastian: Ja, aber die fanden das alle nicht so gut. Aber mein Musiklehrer fand’s gut (lacht).

Dein erster Job?
Sebastian: Ich habe die Arztpraxis von meiner Mutter geputzt. Wischen und saugen. – Anna: Weil du ein guter Sohn bist oder weil du Geld dafür bekommen hast? – Sebastian: Sowohl als auch. Das habe ich auch ne ganze Weile gemacht, dann hat das irgendwann mein Bruder übernommen. Und dann hab ich für ein Kinder-Musik-Magazin im Ki.Ka gearbeitet mit Daniel Aminati als Moderator. [...] Dein erster Job? – Kevin: Mein erster richtiger Job als 400-Mark Job war in nem großen Einkaufszentrum, Bekleidungseinkaufszentrum in Husum. Und zwar war ich da angestellt als sogenannter Läufer. [...] Das war damals noch so Anfang der 90er. Das war mein erster richtiger Job mit Lohnsteuerkarte. Man musste da auch immer so völlig erniedrigende Polohmenden tragen. Die waren zuerst Schweine-Rosa als ich da angefangen habe und dann waren die so Neon-Türkis, wuah. – Sebastian: (lacht).

Wie lebt es sich eigentlich so mit dem Geld, dass du mit deiner Musik verdienst?
Kevin: Besser als mit den Schweine-Farbenen Poloshirts von CJ Schmidt. Ja also mal so mal so. Mal muss man nebenbei noch arbeiten, worüber ich mich auch freue, dass ich das noch kann. Ich habe so nen kleinen Nebenjob bei einem Radio in Hamburg. Das wichtigste ist halt, dass ich so leben kann wie ich es will. – Sebastian: Geht. Also, nein damit lebt es sich ganz gut…

Wie verbringst du einen Tag an dem es in Strömen regnet?
Kevin: Da muss jetzt was total Romantisches kommen. – Anna: Unbedingt. – Kevin: Sonst kaufen die Mädchen deine Platten nicht mehr. – Anna: Ja ich glaube auch. Ich hebe es dann auch hervor, wenn du jetzt was Schönes sagst. – Kevin: Mit Geräuschen im Hintergrund. – Sebastian: Also am letzten Tag wo es in Strömen geregnet hat, da wollten Freunde von mir angrillen. Ja und da bin ich dann mit meiner Tochter hingefahren. Ich habe sie dann gefragt, ob sie mit dem Auto fahren möchte oder im Regenmantel auf dem Fahrrad und sie hat geantwortet, dass sie mit dem Regenmantel auf dem Fahrrad fahren möchte. [...]

Modische Jugendsünden?
Kevin: Hach, einige (lacht). Was mir jetzt auf Anhieb einfällt, ist Haare mäßig. Ich hatte diese klassische Frisur, den Pony vorne bis zum Ende des Halses. Und den Rest halt abrasiert, also sehr sehr kurz und am Essenstisch musste ich dann immer nen Haarreif tragen. Weil meinte Mutter immer gesagt hat „Ich kann die Haare nicht im Essen sehen!“. Dazu hatte ich ne weiße Jeansjacke und eine gebatikte Röhre, Karotte kam ja erst später… ja und Dr Martens. Das war so eine der vielen Sünden. – Sebastian: Mir hat meine Mama mal ne Stretch-Hose gekauft. Das war in der Zeit wo man auch noch Sachen trug, die Mama gekauft hat. [...]

Was magst du heute an dir?
Kevin: Och heute mag ich an mir, dass ich total kränkle, aber noch durchhalte. Das mag ich selber an mir, weil ich weiß, dass ich unausstehlich bin, wenn ich erkältet bin.

Was machst du denn heute nach dem Konzert?
Sebastian: Nach meinem eigenen? Ich gucke mir das Clickclickdecker Konzert an. – Anna: Haha. – Sebastian: Öhm, dann fahren wir zusammen nach München. – Kevin: Das wird bestimmt lustig, eine Seefahrt die ist lustig… - Anna: Ach das war ja klar, ihr nehmt das hier nicht ernst genug. – Kevin: Achso! – Sebastian: Achso, ja also es gibt keine großen Partypläne. – Kevin: Wir sind sowieso total partylos. Gestern war’s zum Beispiel auch so, wir sind in den Laden gekommen und haben gespielt. So um elf Feierabend und um zwölf haben wir geladen und gehen ins Hotel. – Sebastian: Aber wir haben noch nen Schnaps getrunken und sind dann erst ins Hotel. – Kevin: Wir sind nun mal leider nicht mehr Rock’n’Roll!

Sebastian: Also ich wollte dich ja noch fragen was du nachts im Bett trägst?
Kevin: Ja also auf Tour… das kann ich dir nachher noch zeigen. Zur Zeit trage ich ein Ripp-Unterhemd, weiß, mit langen Ärmeln so dieses klassische Ding und meine Unterhose die ich anhabe. Ansonsten nichts, keine Brille, keinen Ring, nichts (lacht).

Wie sieht für dich ein guter Urlaub aus?
Sebastian: Ein guter Urlaub ist ein Urlaub in dem man auf irgendeine Weise viel macht. Zum Beispiel acht Stunden täglich am Strand liegen. – Kevin: Oh, ja. – Sebastian: Und unfassbar viel lesen. – Kevin: Oh, ja. – Sebastian: Oder halt viel rumfahren und sich viel ansehen. Oder seine Zeit in Verkehrsstudien investieren… - Kevin: Oh, nö. – Sebastian: Ich glaube ich möchte noch einmal in meinem Leben mit der Bahn von Rom nach Marseille fahren. – Kevin: Oh, ja. – Sebastian: Das wär schön, da am Mittelmeer lang. Würdest du mitkommen? – Kevin: Ja, hätte ich Bock drauf.


Mehr Bilder von Konzert und Interview findet ihr nebenan. Außerdem das gesamte Interview, in dem u.a. noch geklärt wird, was passiert, wenn man Petula alleine mit dem Aufnahmegerät lässt.


Datum

08.09.2011

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