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CarSharing mit „stadtmobil“ im Test

CarSharing mit „stadtmobil“ im Test Gute Idee - Bequeme Abwicklung - Verschiedenste Fahrzeuge Was macht ihr, wenn abends oder nachts kein Zug mehr fährt, ihr euch aber noch ins Nachtleben stürzen wollt? Was macht ihr, wenn ihr zu einem großen schwedischen Möbelhaus fahren wollt? Was macht ihr, wenn ...?

Wer kennt das nicht: Man lebt in der Stadt und ist nicht auf ein eigenes Auto angewiesen, da man in der Regel alle Aktivitäten mit dem ÖPNV bedienen kann. Aber auch hier wird der eine oder andere von euch schnell merken, dass es manchmal ohne PKW nicht geht.

So attraktiv der Nahverkehr auch ist, stößt er gerade in den Nachtstunden an seine Grenzen. Aus rein ökonomischer Sicht lohnt es sich nicht, einen Zug für nur ein paar Leute fahren zu lassen. Doch genau hier liegt das Problem vieler junger Menschen. Wie kommen sie von der Disco aus Frankfurt wieder zurück nach Offenbach und das möglichst preisgünstig?

Variante A wäre, ein Taxi zu nehmen und sich die Kosten mit seinen Freunden zu teilen. Doch bleibt das Taxi unter dem Strich immer noch teuer. Preiswerter ist es da, ein Elternteil anzurufen und zu fragen, ob man abgeholt werden kann. Aber man sollte sich dann auch mal in die Situation der Eltern versetzen. Wenn nachts, oder besser gesagt früh morgens, um fünf Uhr das Telefon klingelt und man irgendwo abgeholt werden möchte, bedarf es einer ziemlich starken Motivation zur Überzeugung.

Es gibt Abhilfe!

Die Lösung nennt sich “CarSharing”. Bei dieser Dienstleistung handelt es sich um eine Art Autovermietung. Einmal angemeldet, kann man sich das gewünschte Auto an festgelegten Parkplätzen abholen. Da CarSharing sich an den Wünschen der Kunden orientiert, finden sich viele PKWs verteilt in der ganzen Stadt. Man muss sich nur kurz den gewünschten Wagen reservieren und los geht's.

Ablauf bei „stadtmobil“

Nachdem man sich erfolgreich angemeldet hat, erhält man eine Kundenkarte. Diese wird benötigt, um das Auto aufzuschließen. Doch bevor man direkt ans Auto kann, muss man vorher das gewünschte Auto reservieren. Das geht einfach und sehr schnell. Es gibt hierfür zwei Wege. Entweder erledigt man die Reservierung telefonisch, oder man tätigt sie über die Internetseite. Danach kann man sich das Auto zum gewünschten Zeitpunkt abholen. Die Fahrzeugflotte beinhaltet alles von klein und nützlich, flott und gehoben bis hin zum Kleintransporter. Sogar ein schickes Cabrio steht zur Verfügung.

Wenn es dann los geht, gibt es eigentlich nicht viel zu beachten. Sollte einmal der Tank leer werden, könnt ihr mit der Tankkarte “kostenlos” tanken gehen. Denn der Gesamtpreis für “euer” Auto setzt sich aus zwei Faktoren zusammen: Ihr zahlt einen Stundentarif und noch einen km-Tarif, der sozusagen das kostenlose Tanken beinhaltet. Denn ihr müsst nicht wie bei der bekannten Autovermietung fürs Tanken selber zahlen. Somit lässt sich an dieser Stelle viel Geld sparen. Wenn ihr telefonisch bucht, fällt zusätzlich eine Buchungsgebühr von einem Euro an, übers Internet ist die Buchung kostenfrei.

Wenn ihr alles erledigt habt, stellt ihr den PKW einfach wieder dort ab, wo ihr ihn anfangs auch abgeholt habt. Wenn ihr aus dem Auto aussteigt, müsst ihr eure Kundenkarte einfach wieder kurz an das Lesegerät halten. Das war’s. Mehr Aufwand ist nicht nötig. Das ganze System ist unkompliziert und geht sehr schnell. Ein klarer Vorteil für das CarSharing.

Unter dem Strich erhält man hier eine kostengünstige Alternative zum eigenen PKW. Denn oft braucht man das Auto nur für den Einkauf oder abends zum Ausgehen. Deswegen lohnt es sich unter Umständen, nur stundenweise zu zahlen und nicht einen Tagestarif zu buchen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Autos an mehreren Punkten in der Stadt stehen. Hiermit ist ein enges Versorgungsnetz gewährleistet.

Fazit

CarSharing bietet ÖPNV-Nutzern eine gute Ergänzung, um immer dann flexibel sein zu können, wenn sie möchten. Wenn ein Einkauf bei einem großen schwedischen Einrichtungshaus ansteht oder ihr einfach abends flexibel ausgehen wollt, lohnt sich CarSharing.

Für unseren Test wählten wir einen Audi A3, denn es sollte mal etwas richtig Schickes sein. Leider war es nicht mehr das neueste Modell, aber schon irgendwie verständlich, denn beim CarSharing sind die Autos ja auch mehrere Jahre im Einsatz. Für 21 Stunden und 243 km kostete der Audi dann 98,32 Euro. Mit einem kleinen Peugeot 107 hätte diese Fahrt nur 65,31 Euro gekostet. Und wenn´s nur ums Ausgehen gegangen wäre: Von 17.00 Uhr bis 5.00 Uhr morgens hätte – bei diesem Beispiel 43 gefahrenen Kilometern - so ein Kleiner nur 19,80 Euro gekostet. Wer in kurzer Zeit allerdings viele Kilometer zurücklegen will, ist mit einer Autovermietung eventuell günstiger dran.

Fazit: Überlegt euch, was ihr machen wollt und vergleicht unbedingt die Preise.

Noch ein Tipp: Wenn’s bei Stadtmobil mal ein ganz neues Auto sein soll, dann unbedingt gezielt danach fragen.


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Kommentare anderer Leser

Julia Sauer

Das ist falsch. Die Autos müssen immer da abgestellt werden, wo sie vorher auch entgegen genommen wurden.