Dan Brown – Illuminati

Das wohl Spannendste in Sachen Literatur, das die Menschheit in den letzten Jahren zu lesen bekommen hat. Verschwörungen, Intrigen und ein Plan zur Zerstörung der Vatikanstadt führen zu einer mörderischen „Schnitzeljagd“ durch Rom.

Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvard-Professor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der "Illuminati". Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt worden zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet.

Das Buch umfasst gut 700 Seiten, die man aber doch ziemlich schnell gelesen hat. Die Kapitel sind kurz, und alles in allem schreibt Mr. Brown sehr verständlich und für den Leser schlüssig. Das Buch hat alles, was ein guter Thriller braucht: sich über den Verlauf des Buches immer weiter aufbauende Spannung, gespickt mit witzigen Dialogen, ein Leser, der lange im Dunkeln tappt und wissenschaftlich logische Erklärungen für die Geschehnisse.

Die (teilweise frei erfundenen) Details über den Vatikan, die Illuminati und die Skulpturen, die den Protagonisten als Wegweiser dienen, machen dieses Buch dann so fesselnd und faszinierend, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

100 Prozent perfekt ist es aber leider nicht, denn das Ende wirkt dann doch viel zu „bombastisch“ und man wartet nur darauf, dass als nächstes Arnold Schwarzenegger um die Ecke springt, um die Menschheit vor dem Verderben zu retten. Die Glaubwürdigkeit des Buches leidet heftigst darunter, denn selbst frei erfundene Details wurden bis dahin so logisch erklärt, dass man ihre Wahrheit gar nicht anzweifelte.

Trotz dieses Endes ist dieses Buch empfehlenswert, denn mehrere Stunden Lesespaß sind damit garantiert und auch das Interesse, nach der Lektüre über die Illuminati und andere Geheimgesellschaften weiterzuforschen, kommt auf.


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