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Die Reise des jungen Che

Ein Motorrad mit dem Namen „die Allmächtige“, einen Freund namens Alberto Granado und einen kleinen Rucksack voll – mehr braucht es nicht, um eine Reise quer durch Südamerika anzutreten...

Che Guevara, ein Name, den wohl die meisten Menschen schon einmal gehört haben. Er ist für die linke Unabhängigkeits- und Freiheitsbewegung eine wichtige Person gewesen, und für viele Menschen ist der revolutionäre Che mit seinen Ideen und Überzeugungen ein Idol und Märtyrer.

Doch der Film handelt nicht von seinen so bekannten Taten, sondern von seiner Jugend.
Ernesto Guevara, 23 Jahre alt, eigentlich kurz vorm Abschluss in Medizin, macht sich im Dezember 1951 auf eine Rundreise durch den Norden Südamerikas. Mit seinem Freund und der alten, klapprigen „Allmächtigen“ muss er jedoch bald feststellen, dass diese Reise alles andere als leicht und risikolos ist.

Doch spannend und interessant ist die neunmonatige Reise allemal. Beeindruckend ist dabei nicht nur die unglaubliche Landschaft, sondern vor allem auch seine Begegnungen mit der Bevölkerung unterschiedlicher Länder. Ernesto Guevara sieht auf seiner Reise Armut, Reichtum, Krankheit und Ausbeutung, aber auch die Lebensfreude und Bräuche unterschiedlichster Menschen. Erwähnenswert ist wohl vor allem der Besuch der beiden in einer Kolonie für Lepra-Kranke.

Es handelt sich bei diesem Film also nicht um eine langweilige Biographie über das Leben von Che Guevara, sondern um die Erzählung einer unglaublichen Reise zweier junger Menschen mit prägenden und bemerkenswerten Ereignissen und Begegnungen. 121 Minuten, die wirklich sehenswert sind.


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