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O Emperor - Hither Thither

Hither Thither von O Emperor: Wie hört sich das Album an? Wir haben mal reingehört.

Das Album Hither Thither von O Emperor ist bereits am 02.03.2012 in Deutschland auf dem Markt erschienen. Verantwortlich sind dafür hierzulande die Herren von KF Records (Kumpels&Friends) aus Dresden.

Ursprünglich kommen die fünf Bandmitglieder allerdings aus dem irischen Waterford. Dort haben alle gemeinsam die Schul- und Collegezeit verbracht und als Coverband erste Auftritte absolviert. Genug Raum für eine musikalische Entwicklung. Letztendlich konnten sie einige Erfolge mit ihrem Werk feiern. Sie schafften es auf Platz 6 der Album Charts.

An eine internationale Karriere vermochte dennoch niemand zu denken, bis KF Records die Jungs von einer Veröffentlichung in Deutschland überzeugen konnte. Frisch abgemischt und mit zwei Bonustracks gibt es das Album nun auch bei uns.

Als musikalische Einflüsse nennen O Emperor u.a. Radiohead, Beach Boys aber auch Neil Young. So reicht ihre musikalische Bandbreite von 70ies Soft-Rock über gepflegten Indierock bis hin zum klassischen Britpop. Keine Überraschung also, dass sie bereits als Support von Mumford & Sons unterwegs waren. Die Band sieht sich als Gemeinschaftsprojekt, jeder beteiligt sich an den Songs. Hauptsächlich schreiben und komponieren allerdings Paul Savage (Gitarre) und Philip Christie (Piano) die Stücke.

Sieht man das Album dann vor sich blickt man auf "das wenig attraktive Cover mit der halbverwesten Frau darauf", zumindest schrieb das Rainer Janaschke von Musik an sich. Im Prinzip hat er damit auch nicht ganz unrecht, schließlich erblickt man auf einer Wellpappe anmutenden Hülle genau das. Bei Musik geht es allerdings nicht um Optik, denn hört man sich die 13 Songs zum ersten Mal an stellt man schnell fest, dass es weder um ekliges, altes oder lautes geht. Wo Heisenberg eher durch ruhige Klavierklänge glänzt, glaubt man bei Taloned Air einer Gruppe Pferde vom Trab bis Galopp zu folgen.

Highlight des Albums ist mit Sicherheit Po, welches auch als Single erschienen ist und zu dem es ein ganz wundervoll animiertes Video aus dem Hause Plastic Zoo gibt.

Wir halten fest: Auch wenn wir uns hier in Deutschland vermutlich anfangs eher schwer in der Aussprache des Album Titels tun... [hidhr dwidhr; oder so ähnlich], so lohnt sich die Anschaffung des überaus gelungenen Werks definitiv. Und wenn man sich dann nochmal die verwesende Frau auf den Titel anguckt, sieht man sie lächeln, als hätte sie es gewusst...

Auf Tour sind die Jungs dann auch noch, auf jeden Fall auch in deiner Nähe:


02.05.12 D – Bielefeld / Bunker Ulmenwall
03.05.12 D – Hamburg / Astra Stube
04.05.12 D – Offenbach / Hafen 2
05.05.12 D – Dresden / Beatpol
06.05.12 D – Berlin / Privatclub (mit Garda)
08.05.12 D – Eisenach / Schlachthof
09.05.12 D – Münster / Pension Schmidt
10.05.12 D – Hannover / Feinkost Lampe
11.05.12 D – Aachen / Jakobshof
12.05.12 D – Düsseldorf / Forum Freies Theater (FFT)

Wir werden uns das Spektakel in Offenbach auf keinen Fall entgehen lassen.


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