Razorlight - Razorlight
Die zehn Songs des Albums haben allesamt Hit-Potenzial. Die meisten sind frisch und fröhlich und machen einfach Spaß. Der erste Titel „In The Morning“ ist ein toller Start in das zweite Album des britischen Quartetts. Es geht weiter mit vielen kraftvollen Songs und auch einigen gefühlvollen Titeln, wie dem verträumten „America“, das von Star-Produzent Chris Thomas produziert wurde, der auch schon mit den Beatles und Pink Floyd gearbeitet hat.
Das Ende der CD ist dann aber mit der schönen Ballade „Los Angeles Waltz“ leider schon nach 35 Minuten erreicht.
Insgesamt hat sich die Musik der Band mehr dem Pop angenähert und ist glatter und weniger rockig als auf dem Debütalbum der vier Jungs. Die Songs gehen zwar alle gut ins Ohr, sind unverkrampft, locker und auch tanzbar, aber eben ein bisschen zu angepasst.
Deswegen ist das Album letztendlich wohl eher Geschmackssache, aber es verbreitet auf jeden Fall gute Laune und macht Spaß!
