The Kooks - Konk
Das zweite Album ist oft das Schwerste. Besonders, wenn eine Band mit ihrem Debütalbum so gut vorgelegt hat wie The Kooks mit „Inside In / Inside Out“. Für ihr zweites Album haben sie sich daher viel Zeit gelassen. Doch nun hat das Warten endlich ein Ende. Ob es sich gelohnt hat?
Beim ersten Hören war ich von den meisten Songs der neuen Kooks-Platte nur wenig angetan: Zu ähnlich, zu simpel und irgendwie langweilig.
Aber ich gab dem Album, auf das ich mich so lange gefreut hatte, noch eine Chance und siehe da – nach mehrmaligem Hören entfalteten die einzelnen Songs nach und nach ihren Charme.
„See The Sun“ ist ein gelungener Einstieg in das Album. Es folgt die Single-Auskopplung „Always Where I Need To Be“, die zwar sehr eingängig, aber für meinen Geschmack ein kleines bisschen zu poppig ist.
Neben “See The Sun” sind meine Favoriten „Mr. Maker“ und „Down To The Market” und auch das ruhigere “One Last Time” hat mich überzeugt.
Im Vergleich zum Debütalbum der Kooks kommt in vielen Songs die Stimme von Sänger Luke Pritchard besser raus. Doch es gibt auch einige schwächere Lieder, die mit der Qualität der Vorgänger-CD einfach nicht mithalten können, wie zum Beispiel „Gap“.
Alles in allem ist „Konk“ aber trotzdem ein gutes zweites Album.
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